Ich fühle mich gerade unwohl. Unbeschreiblich unwohl.
Lest das nur, wenn ihr euch auch wirklich für mein Leben interessiert.
Also...erstmal muss ich noch was sagen. Ich habe mir einen zweiten Account und einen zweiten Blog gemacht. Warum? Weil ich das Gefühl hatte, hier erreiche ich keine Leser. Klar ein paar schon und dafür bin ich sehr dankbar. Nur viele von den Followers habe ich erreicht, als ich in einer anderen Position stand. Soll heißen, dass sich diese nicht mehr für die Richtung des Blogs interessieren. Ich dachte man kann Menschen so akzeptieren wie sie sind, aber einige können mich anscheinend nicht so annehmen. Das ist okay. Aber diesen Blog aufzugeben, das bringe ich nicht über's Herz. Ich habe hier mehr als ein Jahr meines Lebens preisgegeben bzw. gelebt. Aufgeben werde ich nicht. Ich will das alles nicht verlieren und der zweite Blog wird es nie so weit schaffen wie der hier. "Mann hat die 'nen Lattenschuss. Zu viele Aufmerksamkeitsprobleme? Haha die denkt auch sie ist was tolles und fame." Wenn das jetzt wer denkt okay, akzeptiere ich, aber ich bitte euch darum es neutral zu lesen und vielleicht seht ihr ja wie es mir geht.
Meine Position zu der Krankheit/Essstörung ist jetzt nicht unbedingt positiv. Ich hasse es, dass ich überhaupt so positiv mit in Kontakt geraten bin. Ich habe mich immer schon fett gefühlt und habe oft versucht abzunehmen. Ich hatte 2012/13 im Winter eine wunderschöne Figur, aber als im Sommer 2014 dies nicht mehr so schön war habe ich diesen Weg eingekehrt. Ich wollte nur einmal mich wohlfühlen. Einmal.
Zuerst war es nichts schlimmes nach Diäten zu suchen, Kalorien zu zählen. Doch meine Stimmung und mein Drang zum dünn sein war deutlich zu spüren und die Laune bekam meine Familie ab. Anorexie ist eine Sucht. Ja eindeutig. Da brauch mir keiner zu widersprechen. Es ist eine Sucht wie Rauchen und Alkohol. Jedenfalls habe ich viele Tiefs gehabt die mich zusammen mit der Schule depressiv gemacht haben. Mein Ex-Freund hatte ne mega dünne Schwester, er war dünn und die ganze Familie. Vielleicht wollte ich auch in der Zeit ihm einfach gefallen. Ich wusste wie die Mutter mit der Schwester immer geredet hat, sie solle nicht so viel Essen. Okay, das war nicht normal. Aber naja. Im Winter machte ich Bekanntschaft mit der Bulimie. Ja ich war auch da schon drin. Dieser Drang war nicht gut. In den Winterferien 2014 habe ich begonnen mich zu schneiden. Es tat gut und für mich baute dies innere Agressionen ab. Zunächst an der linken Arminnenseite. Aber nur so ein kleines Feld, sodass ein großes Pflaster drauf passte. Einmal hatte ich keins drauf und mein Ärmel war hochgerutscht. mein Bruder (22) sah dies und meinte ob ich mich ritze. Ich habe nein gesagt und behauptet es wäre von den Hasen. Er sagte es Mama und sie wollte es sehen. Ich habe ihr gesagt ob sie mir nicht vertraut. Und dann wollte sie es nicht mehr sehen. Ich schnitt mich also dann am Becken. Niemand sah es. Aber der Hosenbund drückte immer auf die Wunden. Es tat weh. Im Februar hörte ich dann auf. Es war keine Lösung. Was danach genau passierte weiß ich nicht. vermutlich Klausurenstress. Diesen Sommer 2014 wollte ich gesund abnehmen. Ich habe viel Sport gemacht und mich gesund ernährt in normalen Mengen. Habe viel über Ernährung gelesen. Doch neben der Schule ist auch nicht so viel zeit, dass ich jeden Tag Sport machen kann. Dennoch versuche ich eine Sucht nach Sport zu entwickeln. Ich mag Sport, aber ich will Sport lieben, genauso wie ich Ballett liebe. Und ja, ich habe Anorexie und da ich danach süchtig bin, muss ich damit leben. Ich habe einmal nach Hilfe gesucht und mein Leben ausgeschüttet. Wurde aber enttäuscht und muss jetzt damit leben. Warum soll ich das dann nicht nutzen? Die die es wissen, es ist eine Krankheit, also urteilt bitte nicht. Ihr lest das hier, weil es euch vermutlich etwas interessiert, wie es in mir aussieht.
In Liebe
Mary♥
Niemand hat gesagt es wäre leicht und schön. Doch irgendwann holt der Verstand einen ein und zeigt einem die kalte Wahrheit. Der Tanz ist noch nicht vorbei.
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Sonntag, 31. August 2014
Sicht zur ES - mein Leben
Labels:
Bulimia,
Depressionen,
Dünn,
ES,
Essstörung,
Figur,
Geheimnis,
Gewicht,
Krankheit,
Leben,
selbstbewusstsein,
selfhate,
Sport,
Ziel
Samstag, 30. August 2014
#Depressionen,Essstörung,Geheimnisse
Ich sitze in der Küche mit meinem Laptop und esse gerade ein Brot. Ja ein ganzes Brot. Ein Brot mit Kalorien. Ganz genau.
Ich bin einfach total fertig. Die Schule macht mich fertig und wenn ich nebenbei auch noch mit meinen sozialen Kontakten Stress habe, dann wird es nicht besser. Was ich alles immer an einem Tag, in einer Woche schaffen soll macht mich einfach fertig. Körperlich wie psychisch. Ich weiß wodurch meine Depressionen immer entstehen. Denn vor einem Jahr ging es mir genauso. Dieser Stress und Druck an mich selbst macht mich kaputt. Ich weiß doch dass ich eine Vergsagerin bin. Wenn dann auch noch Familie und Freunde einen fallen lassen (oder eher gesagt nicht den Rücken stärken), dann kann ich einfach nicht mehr.
Ist doch dadurch die Essstörung entstanden? Durch die Anforderungen an mich selbst alles richtig zu machen?
Jedenfalls verfalle ich immer wieder alten Gewohnheiten. Letztens wollte ich mich wieder schneiden. Ja ich vermisse dieses Gefühl. Viele denken sich jetzt "Ist die irgendwie gaga?" Nein bin ich nicht. Es ist befreiend.
Dennoch ist es keine Lösung und ich versuche immer nein dazu zu sagen.
Genauso wie mit dem kotzen. Ich vermisse dieses Gefühl. Aus fast den gleichen Gründen.
Menschen die von außen glücklich wirken, sind meistens innen total kaputt. Ich glaube so eine bin ich. Kennt man mich dann weiß man wie es in mir aussieht. Aber fast niemand kennt mich so gut. Vertrauen ist ein schweres Problem.
Der Junge, dem ich das anvertraut habe mit der Essstörung, mit dem habe ich fast nichts zu tun. Ich hoffe er ist nicht so verletzt als ich gesagt habe es ist besser wenn wir erstmal den Kontakt abbrechen. Für ihn war ich seine beste Freundin, aber es ging nicht. Dafür hatte ich meine Gründe. Ich hoffe er bewahrt das Geheimnis gut auf.
In Liebe
Mary♥
Ich bin einfach total fertig. Die Schule macht mich fertig und wenn ich nebenbei auch noch mit meinen sozialen Kontakten Stress habe, dann wird es nicht besser. Was ich alles immer an einem Tag, in einer Woche schaffen soll macht mich einfach fertig. Körperlich wie psychisch. Ich weiß wodurch meine Depressionen immer entstehen. Denn vor einem Jahr ging es mir genauso. Dieser Stress und Druck an mich selbst macht mich kaputt. Ich weiß doch dass ich eine Vergsagerin bin. Wenn dann auch noch Familie und Freunde einen fallen lassen (oder eher gesagt nicht den Rücken stärken), dann kann ich einfach nicht mehr.
Ist doch dadurch die Essstörung entstanden? Durch die Anforderungen an mich selbst alles richtig zu machen?
Jedenfalls verfalle ich immer wieder alten Gewohnheiten. Letztens wollte ich mich wieder schneiden. Ja ich vermisse dieses Gefühl. Viele denken sich jetzt "Ist die irgendwie gaga?" Nein bin ich nicht. Es ist befreiend.
Dennoch ist es keine Lösung und ich versuche immer nein dazu zu sagen.
Genauso wie mit dem kotzen. Ich vermisse dieses Gefühl. Aus fast den gleichen Gründen.
Menschen die von außen glücklich wirken, sind meistens innen total kaputt. Ich glaube so eine bin ich. Kennt man mich dann weiß man wie es in mir aussieht. Aber fast niemand kennt mich so gut. Vertrauen ist ein schweres Problem.
Der Junge, dem ich das anvertraut habe mit der Essstörung, mit dem habe ich fast nichts zu tun. Ich hoffe er ist nicht so verletzt als ich gesagt habe es ist besser wenn wir erstmal den Kontakt abbrechen. Für ihn war ich seine beste Freundin, aber es ging nicht. Dafür hatte ich meine Gründe. Ich hoffe er bewahrt das Geheimnis gut auf.
In Liebe
Mary♥
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